Vor 6.300 Zuschauern gelang es dem LASK erneut einen Meisterschaftsanwärter zu ärgern. Bei herrlichstem Frühlingswetter trotzten die Mannen von Walter Schachner dem amtierenden Meister Red Bull Salzburg ein 1:1 ab, welches aber beiden Teams im Endeffekt nicht weiter hilft. Bereits am Samstag punktete der SV Mattersburg beim SV Ried, weshalb der Punkteabstand auf den Tabellen-Neunten gleich bleibt.
Aufstellungen:
LASK: Mandl – Hart, Lukas, Aufhauser, Schellander – Kaufmann, Piermayr, Majabvi, Bukva (82./Kogler) – Kragl (76./Ruano), Tenesor (90./Atan)
Salzburg: Gustafsson – Bodnar, Sekagya, Afolabi, Hinteregger – Mendes – Zarate (54./Jantscher), Leitgeb, Cziommer (54./Boghossian), Svento (65./Hierländer) – R. Wallner
Karten:
Gelb: Piermayr, Lukas, Tenesor bzw. Mendes
Tore:
1:0 – Kaufmann - 48. Minute
Wallner – 1:1 - 70. Minute
Statistik:
Torschüsse 12:17
Ecken 7:4
Flanken 16:13
Ballkontakte 46% – 54%
+Zweikämpfe 41% – 59%
Fouls 26:19
Abseits 1:3
Kommentare:
Walter Schachner:
“Meine Gefühlswelt ist fast in Ordnung. Wir bringen seit Wochen Topleistungen, werden aber leider mit Punkten nicht hundertprozentig belohnt. Wenn du kein Glück hast, kommt eben das Pech noch dazu. Wir haben die Salzburger mit unserem Tor erst aufgeweckt, so gesehen ist es ein wenig zu früh gefallen, weil der Gegner noch genug Zeit für den Ausgleich hatte. Ein Punkt ist nicht das, was wir erwartet hatten, wir wollten einen Dreier. Die Hoffnung lebt weiter, aber die Spiele werden leider immer weniger.”
Leonhard Kaufmann:
“Wir können uns nichts vorwerfen, die erste Hälfte war sehr arm. Nach der Pause waren wir dann besser, hatten mehrere gute Chancen und sind in Führung gegangen. Dass der Freistoß zum Ausgleich dann so dumm abgefälscht worden ist, das ist schon sehr bitter. Wichtig ist, dass wir Salzburg ebenbürtig waren, darauf können wir aufbauen. Wir wollten natürlich drei Punkte holen, im Endeffekt muss man mit dem einen zufrieden sein.”
Bilder:
Quellen: Lask.at, Laola1.at
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